Spoke 34

Spoke 34

Spoke #34 - jetzt im Handel

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CX IM RHEINLAND

Der Cyclocross-Sport erlebt in Deutschland eine erfreuliche Renaissance. Darüber wurde und wird in vielen Medien nicht nur berichtet, es wird auch Material beleuchtet und Einsteigertipps werden kundgetan. SPOKE wollte aber mal Stimmen an der Basis einfangen und da man dies besonders im Rheinland mit seiner Nähe zu den Epizentren im Benelux tun kann, wo man auf eine lange Cross-Tradition zurückblicken kann, trafen wir auf echte Cracks, neue Sterne, ambitionierte Unterstützer und passionierte Liebhaber. Hier, wo man sich, wenn man will, jedes Wochenende wieder trifft, blüht der Querfeldeinsport nach einer langen Pause Dank eifriger Hände wieder auf – willkommen im Rheinland.

[Dieser Text stammt aus Spoke #34]

Jan Stollenwerk von Traffic

Stolz präsentiert Jan Stollenwerk den rot-weißen Vorzeigecrosser der britischen Marke Genesis mit den Worten „Echt kölsche Farben!“. Die tun dem Auge an diesem grauen Vormittag auch gut, an dem es sich trefflich über den CX-Sport sprechen lässt. Jan empfängt uns im Kölner Hauptquartier von Traffic Distribution, dem Hauptsponsor der neuen Rennserie „Genesis NRW-Cross-Cup powered by Panaracer & Alexrims“, da wir gerne mehr über die ambitionierte Unterstützung des Vertriebs, der bis dato mehr für BMX- und Fixed-Gear-Marken bekannt ist, erfahren wollen. „Mit den Ausrichtern des Rennens in Kendenich verband uns seit längerem schon die Leidenschaft für das Crossen. Zudem halfen wir bereits bei der zweiten Austragung im Jahr 2015 mit“, erzählt Jan. „Als wir erfahren haben, dass sich mehrere Vereine mit ihren Rennen zu einer Serie zusammenschließen wollten, haben wir sofort unsere Unterstützung angeboten, um dieses schöne Projekt voranzutreiben. Da nun neben Bombtrack und Cinelli mit dem Radhersteller Genesis, dem Reifenspezialisten Panaracer und dem Felgenbauer Alex Rims weitere passende Marken bei Traffic angesiedelt sind, dient der Cross-Cup auch als Bühne, dem Publikum die neuen Produkte auf dem CX- und Gravel-Sektor vorzustellen.“ Wir können einen voll wettkampftauglichen Crosser präsentieren, diverse Reifenprofile und Tubeless-Systeme anbieten und das Ganze noch mit budgetfreundlichen, aber hochwertigen Felgen für Laufräder komplettieren“, so Jan, der in kürzester Zeit das Projekt mit auf die Beine gestellt hatte. Die Vereine wiederum erledigten die Anmeldung beim Sportverband des Landes NRW, sodass für Jan und seine Truppe alles erfreulich unbürokratisch ablief und man mehr Zeit aufwenden konnte, den Ausrichtern als Partner und Vermittler beim Marketing der Veranstaltung zur Seite zu stehen. „Für die Serie nehmen wir u. a. auch den gut organisierten norddeutschen Stevens Cup als Vorbild und stellen uns ein mittel- oder langfristiges Engagement vor. Wir sind offen für weitere Austragungen im Rahmen des NRW-Cups und bieten dazu unsere Hilfe an, schließlich haben wir ja mit unserem eigenen Team einige Fahrer selbst am Start“, sagt Jan über die Crosser, die auch von außerhalb des Kollegenkreises stammen.

Auf die Frage, welche Bilanz man denn aus den ersten Rennen zieht, fällt das Fazit durchgehend positiv aus. Sponsoren und Veranstalter sind zufrieden mit dem breiten Zuspruch, der Teilnehmerzahl und dem Feedback von Fahrern und Zuschauern. „Eine professionelle Zeitmessung etwa, ein überregionales Teilnehmerfeld und erfrischend unterschiedliche Rennkurse machen den Cup attraktiv. Wir hoffen mit der Hobbyklasse auch den Einsteiger zum Rennen bewegen zu können, denn gerade in dieser Kategorie geht es mehr um Spaß, als um das Wettkampferlebnis. Ein Godzilla-Kostüm würden wir feiern!“, verspricht uns Jan mit einem Glitzern in den Augen. Zu seinen Wünschen für die nächste Saison zählt er außerdem „noch mehr Zuschauer, weitere Fahrer aus den Benelux und definitiv Kuhglocken am Streckenrand! Auch weitere Ausrichtungen im übrigen NRW-Gebiet mit seiner vielfältigen Natur wären toll. Warum nicht mal ein Zechencross im Ruhrpott?“ Angenehmer Nebeneffekt sei eben auch, mit interessanten Austragungen, der familiären Atmosphäre beim Renngeschehen und dem hohen Spaßfaktor das angestaubte Image des Vereinssports aufzupolieren. Dass diese Vereine wichtige Arbeit leisten, möchte Jan abschließend klarstellen und verbindet dies gleich mit einem großes Lob an alle Verantwortlichen vor Ort, die mit dem Cup auch den kommenden Generationen hervorragende Chancen bieten und die Nachwuchsarbeit außerhalb der Rennen extrem fördern.

[Im nächsten Teil geht es um den Cyclocross-Nachwuchs. Den ganzen Text findet ihr in Spoke #34: Jetzt im Handel]

https://www.traffic-distribution.com/
http://www.genesisbikes.co.uk/
http://www.alexrims.com/

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